Angst vor weißem Hautkrebs

Der weiße Hautkrebs (medizinisch Basaliom) ist ein halb-bösartiger Tumor. Das heißt, er ist grundsätzlich bösartig, verbreitet sich aber meistens nicht über Metastasen im ganzenKörperwie zum Beispiel das Melanom. Für die Entstehung spielt intensive Sonnenbestrahlung eine wesentliche Rolle.

In diesem Zusammenhang möchte ich erwähnen, dass es eine Reihe weiterer Hautveränderungen gibt, die man zu denSonnenschäden zählt. In Österreich ist zum Beispiel rund ein Drittel der Bevölkerung von roten und rauen Stellen betroffen, die typischerweise an Stirne, Schläfen und Unterarmen am häufigsten auftreten.

Das Risiko dafür steigt mit zunehmendem Alter. Es handelt sich dabei durchaus um Vorstufen von Krebs (aktinische Keratosen). Wichtigste Vorbeugungsmaßnahmen sind Vermeidung zu intensiver Sonneneinwirkung (besonders um die Mittagszeit!) sowie entsprechender Schutz durch Sonnencremes mit hohem Lichtschutzfaktor. Ich empfehle, viel und öfter zu cremen! Damit senkt man neben dem Hautkrebsrisiko
auch die Wahrscheinlichkeit, unschöne Flecken zu bekommen.

Sind jedoch bereits erste Anzeichen von Sonnenschäden vorhanden, steht eine relativ neue Behandlungsmethode zur Verfügung: die
„Daylight-PDT“. Man kann damit potentiell gefährliche Hautveränderungen ohne Operation so gut wie schmerzfrei entfernen.

Vorgang:

Nach hautärztlicher Diagnose wird eine photosensibilisierende Creme (macht die Haut gezielt lichtempfindlich) aufgetragen.
Nun benötigt man nur noch sichtbares Licht, um eine Kettenreaktion auszulösen: wenn man zwei Stunden bei mindestens 10 Grad C spazieren geht, werden lichtempfindliche Krebszellen zerstört. Die betroffenen Stellen heilen ab, es bleibt gesunde Haut zurück.