HAARAUSFALL

Was Sie dagegen tun können!

Volles, glänzendes Haar –  seit jeher ein wahrhaftiges Symbol für Gesundheit, Jugend und Schönheit!

Wenn dies allmählich dünner wird oder gar ganz ausgeht, kann das für den Betroffenen eine enorme psychische Belastung darstellen!

Von Haarausfall spricht man, wenn über einen Zeitraum von mehr als sechs Wochen täglich mindestens 100 Haare ausfallen –  und immerhin sind rund um das Klimakterium (zwischen 45 und 60. Lebensjahr) 40 Prozent der Frauen davon betroffen – also fast jede zweite Frau.

Und das betrifft nur die hormonell bedingte Form von Haarausfall!

Tatsächlich gibt es einige andere Gründe, warum uns die Haare ausfallen können:

Eine ganze Liste von Medikamenten wie Zytostatika im Rahmen einer Chemotherapie, aber auch Blutdrucksenker, Anti-Baby-Pille, Aknemedikamente (Isotretinoin), Antibiotika, Antidepressiva, Schilddrüsenmedikamente und letztendlich eine nicht zu unterschätzende Anzahl an hierzulande „schnell mal“ eingenommen Tabletten: den (Kopf-)Schmerzmitteln.

Weitere, seltenere Gründe für  das ungeliebte Ausfallen unserer Haare sind hohes Fieber, Vitaminmangel sowie psychische Belastungen (hier zählt  nicht nur der Verlust eines geliebten Menschen hinzu, allein ein Umzug kann auch bereits als starker Stressfaktor gesehen werden und einen Haarausfall verursachen!).

All das muss aber nicht sein!

Was kann man also tun, um Haarausfall vorzubeugen oder das eigene Haarwachstum zu unterstützen?

Hier gilt der Grundsatz vom gesunden Lebensstil genauso wie in so vielen anderen Kapiteln unseres Lebens:

Das heißt, durch frisch zubereitete, vitaminreiche Ernährung wie Rohkost, rote Rüben, Eier, Obst, aber auch  Fleisch, liefert man dem Haarwachstum wertvolle Mineralien und Vitamine wie Vitamin B, Eisen, Aminosäuren sowie Spurenelemente.

Zudem sollte man auf Schadstoffe wie Nikotin verzichten (drosselt die Blutversorgung rund um den Haarfollikel, die Haarwurzeln bekommen somit zu wenig Nährstoffe).

Zudem Stress vermeiden – mal bewusst Auszeit nehmen, sich etwas Gutes tun, wenn möglich mal den einen oder anderen „to-do-Punkt“ im Kalender streichen.

Für eine genaue Diagnosestellung aber lohnt es sich in jedem Falle, zum Spezialisten für Haarausfall zu gehen,  um einerseits die genaue Ursache für den Haarausfall zu ergründen, aber auch rasch mit der richtigen Therapie zu beginnen.

In meiner Ordination werden nach ausführlicher Anamnese eine Untersuchung der Kopfhaut sowie eine Haarwurzeldiagnostik (Trichogramm) durchgeführt, beides kann bereits erste Hinweise auf die möglichen  Ursachen des Haarausfalls geben.

Eine umfassende Labordiagnostik gibt zudem Rückschlüsse auf möglichen Mangel an  Vitaminen, Hormonen oder Spurenelementen! Die Plasmatherapie mit Eigenblut ist hier ein revolutionäres Konzept in der Therapie bei Haarausfall! Da aber nicht jede Form von Haarausfall dafür geeignet ist, sollte dies zuvor genau abgeklärt werden.

Grundsätzlich kann durch diese Form der Behandlung aber ca. 9 von 10 Patienten geholfen werden:

Nach einer Blutabnahme aus der Vene wird das gewonnen Blut aufgearbeitet und nur die für das Haarwachstum wichtigen Bestandteile (Plasma mit Buffy Coat- das ist ein Konzentrat aus Wachstumsfaktoren) dann mit mini Spritzen in die Kopfhaut eingebracht- genau dort, wo die Haare ausfallen.

Das Wichtigste dabei:

Die Kopfhaut wird zuvor mit speziellem Spray vorbehandelt, somit ist diese Behandlungsform mittlerweile so gut wie nicht schmerzhaft!

Diese Behandlung wird mehrmals im Abstand von einem Monat durchgeführt, nach 3 Monaten wird Bilanz gezogen!

Auch sollte täglich eine speziell auf den Patienten (je nach Hormonmangel) abgestimmte Minoxidil- Haartinktur angewendet werden.

NEU!

Die aus den USA stammenden „Haarinfusionen“, da sie über die Vene und unter Umgehung des Magen-Darm- Traktes erfolgen (vor allem bei Menschen mit Resorptionsstörungen wie Reizdarm, Laktose-, Fructoseintoleranz sowie chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen), kommen die für das Haarwachstum wichtigen Spurenelemente, Aminosäuren und Vitamine direkt dorthin, wo sie benötigt werden: in die Haarwurzel!