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Medizinische Dermatologie

Viruswarzen, Altersflecken & Hautveränderungen entfernen

Mit Hilfe des fraktionierten CO2-Laser

Wie wird die Behandlung durchgeführt?

Die individuelle Behandlung von kosmetisch störenden, gutartigen Hautanhängseln und Warzen/Alterswarzen erfolgt mittels CO2-Laser. Die aktuelle und innovative Therapieform, um Hautveränderungen unter lokaler Betäubung innerhalb von wenigen Minuten – ohne Naht – zu entfernen.

Nach einem individuellen Beratungsgespräch kann ich feststellen, ob diese Anwendung in Frage kommt, denn nur gewisse Hauttumore erlauben diese Art der Entfernung:

Xanthelasmen schonend entfernen

Xanthelasmen sind gelbliche Knötchen, fetthaltige Ablagerungen in der Haut im Bereich der Lider. Sie sind harmlos, werden im Allgemeinen nicht vererbt und sind nicht ansteckend. Doch diese gelben Knötchen im Augenbereich, die großen Talgflecken sehr ähneln, werden definitiv als ästhetisch störend empfunden. 

Da Xanthelasmen oft durch eine Fettstoffwechsel-Störung hervorgerufen werden, können sie auch ein Hinweis auf zu hohe Cholesterinwerte im Blut sein. Daher sollte vor der Entfernung immer eine Blutuntersuchung erfolgen.

Xanthelasmen beim Hautarzt behandeln

Syringome schonend entfernen

Syringome sind 1-3 mm große, hautfarbene, feste, meist in Gruppen stehende Knötchen, die im Unterlidbereich beidseitig lokalisiert sind. Es handelt sich um gutartige Hautwucherungen der dermalen Ausführungsgänge der Schweißdrüsen.

Gerne berate ich Sie zu den möglichen Behandlungsoptionen, wobei man auch hier gute Ergebnisse mittels Laserablation erzielen kann. Der CO2 Laser bietet jedenfalls auch dazu eine gute Therapieform.

Syringome beim Hautarzt behandeln

Ein weiteres wichtiges Gebiet meiner dermatologischen Leistungen sind

Hautkrebsvorsorge & Muttermalkontrolle

Hautkrebsvorsorge & Muttermal-kontrolle

Geben Sie Hautkrebs keine Chance & kommen Sie zur jährlichen Kontrolle beim Hautarzt in Wien

Die Früherkennung, Diagnostik und Therapie von Hautveränderungen nach modernsten Methoden sind von großer Bedeutung und kann nur durch einen Facharzt für Dermatologie durchgeführt werden.

Ich empfehle eine jährliche Vorsorgeuntersuchung der gesamten Haut. So können Veränderungen gut beobachtet und diagnostiziert werden, damit bereits bestehende Muttermale nicht bösartig werden (Melanom), noch neue, bösartige Muttermale hinzukommen.

Zusätzlich biete ich bei speziellen Indikationen (besonders viele Muttermale) eine digitale Fotodokumentation an.

Eine regelmäßige, jährlichen Vorsorgeuntersuchung wird empfohlen!

Die Früherkennung, Diagnostik und Therapie von Hautveränderungen nach modernsten Methoden sind von großer Bedeutung und kann nur durch einen Facharzt für Dermatologie durchgeführt werden.

Ich empfehle eine jährliche Vorsorgeuntersuchung der gesamten Haut. So können Veränderungen gut beobachtet und diagnostiziert werden, damit bereits bestehende Muttermale nicht bösartig werden (Melanom), noch neue, bösartige Muttermale hinzukommen.

Zusätzlich biete ich bei speziellen Indikationen (besonders viele Muttermale) eine digitale Fotodokumentation an.

Wie läuft die Hautkrebsvorsorge & Muttermalkontrolle ab?

Ihr Termin zur Muttermalkontrolle beginnt mit einem klärenden Arztgespräch. Bei diesem wird Ihr aktueller Gesundheitszustand sowie etwaige Vorerkrankungen und Risikofaktoren besprochen. Danach erfolgt die Untersuchung Ihrer Haut, bei der Ihr ganzer Körper nach Hautveränderungen und Auffälligkeiten abgesucht wird.

Ich führe die Hautkrebsvorsorge mit einem Dermatoskop (Auflichtmikroskopie) durch. Gerne kann ich auch die digitale Aufnahme mittels DermaFoto zur Muttermalkontrolle anbieten. Speziell bei sehr vielen oder sich verändernden Muttermalen ist diese Dokumentation mit bis zu 30-facher Vergrößerung sehr empfehlenswert. So können bereits kleinste Veränderungen der Muttermale und Haut erkannt und entsprechend behandelt werden.

In meiner Ordination biete ich Ihnen moderne Nahttechniken (subkutan, intrakutan, Schmetterlingsnaht…) und Hautverschlüsse mit Acrylklebern, für den schonenden und sensiblen Wundverschluss an. Auch Problemlokalisationen an Augenlidern, Nasenspitze und Lippen operiere ich nach genauer Aufklärung und Abwägung und natürlich unter Berücksichtigung anderer Therapieoptionen wie z.B. mittels Laser – allerdings nur bei ausschließlich gutartigen Hautveränderungen.

Auffällige Muttermale werden von mir chirurgisch entfernt und zur feingeweblichen Untersuchung an ein histopathologisches Institut geschickt. Die Nahtentfernung erfolgt, je nach Lage der Operationsstelle, nach 7 bis 21 Tagen.

Ein verdächtes Muttermal – Was nun?

In den meisten Fällen werden beim Hautkrebsscreening keine bösartigen Hautveränderungen identifiziert. Wenn dieser Fall dennoch einmal eintreten sollte gilt – kein Grund zur Panik. Nicht immer bedeuten Auffälligkeiten gleich Hautkrebs. In diesem Fall wird empfohlen, das auffällige Muttermal in kürzeren Abständen zu untersuchen.

Falls Hautauffälligkeiten entfernt werden müssen, werden diese im Anschluss an Ihre Behandlung zur weiteren Analyse an ein histopathologisches Institut geschickt. Werden hierbei Anzeichen auf Hautkrebs identifiziert, informieren wir den/die Patienten/Patientin umgehend!

Ab wann ist ein Muttermal bösartig?

Einmal jährlich sollte eine Muttermalkontrolle beim Facharzt für Dermatologie durchgeführt werden. So können Veränderungen genau beobachtet und diagnostiziert sowie die richtige Behandlung vorgeschlagen werden. Man unterscheidet im Wesentlichen zwischen zwei verschiedene Arten von Hautkrebs: dem Basaliom (weißer Hautkrebs) und dem Melanom (schwarzer Hautkrebs).

Das Basaliom (auch Basalzellkarzinom)

Das Basaliom (Basalzellkarzinom oder weißer Hautkrebs) ist die häufigste Form der bösartigen Hauttumore. Er wird durch zu starke Sonneneinstrahlung bzw. UV-Strahlung verursacht und betrifft vorwiegend helle Hauttypen. Dieser kann in vielen Formen und an verschiedenen Stellen des Körpers auftreten, zum Beispiel im Gesicht, am Hals und an den Armen.

Oft erkennt man im Anfangsstadium eines Basilioms nur ein tastbares Knötchen, das unbehandelt weiter anwächst und im weiteren Krankheitsverlauf spontan bluten kann.

Basalzellkarzinome bilden, im Gegensatz zum malignen Melanom, normalerweise keine Tochtergeschwülste (Metastasen) in anderen Organen. Dennoch können sich diese Tumore schnell in angrenzendes Gewebe ausbreiten und sogar Knorpel und Knochen befallen. Deshalb ist es auf jeden Fall wichtig, diese rechtzeitig zu erkennen und entfernen zu lassen, um die Gefahr des Wiederauftretens eines Hauttumors zu minimieren!

Je früher die Behandlung erfolgt, desto kleiner fällt die Operation aus. Die vollständige Entfernung des Basalioms / Basalzellkarzinoms reduziert das Wiederauftreten des Hauttumors.

Hautkrebsvorsorge und Muttermalkontrolle Wien

Das maligne Melanom

Das maligne (bösartige) Melanom ist viel seltener als das Basalzellkarzinom, aber deutlich gefährlicher! Bemerkbar macht es sich durch seine meist dunkle Farbe, weshalb es häufig auch schwarzer Hautkrebs genannt wird. Das Melanom gehört zu den bösartigsten Hautkrebserkrankungen überhaupt. Und damit ist auch hier die Früherkennung im Rahmen der Muttermal-Kontrolluntersuchung für den weiteren Verlauf der Erkrankung entscheidend.

Beim Melanom können die krebsartigen Wucherungen in bereits vorhandenen Muttermalen oder Leberflecken entstehen. Sie können aber auch unvermutet auf der Kopfhaut, unter den Nägeln und sogar auf Schleimhäuten wie der Innenseite des Mundes oder den Genitalien entstehen. Ein malignes Melanom kann sich ausbreiten und Sekundärtumore in anderen Organen bilden. Glücklicherweise kann es noch wirksam behandelt werden, wenn es früh erkannt wird – wird es jedoch später entdeckt, sind die Behandlungserfolge möglicherweise geringer.

Nach einer gründlichen dermatoskopischen Untersuchung lege ich Wert auf eine rasche operative Entfernung des Tumors, dies ist wesentlich für die Therapie des bösartigen schwarzen Hautkrebses. Ziel dabei ist es, schon Vorläuferläsionen (atypische, dysplastische Pigment-Male) oder ganz oberflächliche Melanome zu entdecken und diese operativ vollständig zu entfernen.

Was Sie selbst zur rechtzeitigen Erkennung von Hautkrebs tun können!

Um “gut” von “böse” zu unterscheiden, ist es ratsam, sich auch der A-B-C-D-E Regel zu bedienen:

Hautkrebs vorbeugen

Eine Vielzahl an Faktoren begünstigen Hautkrebs. Hierzu zählt vorallem die übermäßige Aussetzung von Sonnenlicht, da durch UV-Strahlung die Haut geschädigt und somit Krebs begünstigt wird. Damit ist nicht nur das klassische „Sonnenbaden“ gemeint, sondern auch die alltägliche Konfrontation mit Sonnenlicht. Natürlich ist es unmöglich, ganz auf die Sonne zu verzichten, da diese auch etliche Vorteile mit sich bringt, weshalb ein effizienter Sonnenschutz umso wichtiger ist. Besonders wichtig ist er vorallem bei Menschen mit hellem Hauttyp!

Das können Sie selbst tun:

Hautkrebs vorbeugen

Jedes Jahr erkranken immer mehr und mehr Menschen an Hautkrebs. Wie bereits oben erwähnt, ist die rechtzeitige Erkennung einer Unregelmäßigkeit entscheidend für den späteren Verlauf der Krankheit. Vereinbaren Sie noch heute einen Termin zur Muttermalkontrolle in meiner Ordination und gehen Sie den 1. Schritt in Richtung Hautkrebsvorsorge.

Tageslicht-PDT

Aktinische Keratose und sonnenlichtgeschädigte Haut effektiv behandeln

Alles auf einen Blick

Tipps für direkt nach der Behandlung

Im Anschluss an die Behandlung in meiner Ordination sollte sich der Patient / die Patientin umgehend ins Freie begeben, wo er / sie die nächsten zwei Stunden verbringen sollte. Die optimalen Voraussetzungen hierfür sind mindestens 10 Grad, am besten von März bis Oktober. Danach ist es empfohlen nach Hause zu gehen, um die Cremereste mit lauwarmen Wasser abzuwaschen und die verschriebene Salbe aufzutragen (zweimal täglich/7 Tage).

Was ist die Photodynamische Therapie mit Tageslicht?

Die Photodynamische Therapie mit Tageslicht (Daylight-PDT) ist eine spezielle Lichtformtherapie, die zur Behandlung oberflächlicher Tumore wie eben die aktinische Keratose eingesetzt wird. Hierbei wird auf das Tumorgewebe eine lichtsensibilisierte Substanz aufgetragen. Diese Substanz reichert sich in den Tumorzellen im Vergleich zu normaler Haut um das 10-fache höher an.

Im Anschluss an die Einwirkzeit werden die betroffenen Hautareale für 2 Stunden dem Tageslicht ausgesetzt. Dies führt dazu, dass die Substanz aktiviert wird und die Tumorzellen abgestoßen und gezielt zerstört werden.

Nach etwa 3 Monaten stellt sich das Endergebnis ein. In aller Regel hält der Erfolg einer Tageslicht-PDT mehrere Jahre an. Dies hängt jedoch von Ihrem Lebensstil und vor allem von der Frage, wie häufig Sie sich der Sonne aussetzen, ab.

VORHER-NACHHER Ergebnisse

VORHER

NACHHER

Wann genau hilft die Tageslicht-PDT?

Schäden durch UV-Strahlung, welche vor Jahren entstanden sind, kommen oftmals erst mit langer Verzögerung zum Vorschein. Auf der Hautoberfläche machen sie sich demnach erst viel später bemerkbar, auch wenn Sie sich starker Sonnenstrahlung nicht mehr aussetzen oder in den Folgejahren aktiv davor schützen.

Im Wesentlichen treten die Hautänderungen an den sogenannten Sonnenterrassen des Gesichts (Unterlippe, oberer Ohrenbereich, Nase, Stirn, Glatze) in Erscheinung. Schultern, Dekolleté, Unterarmen und Handrücken sind ebenfalls betroffen. Solche Sonnenschäden erkennen Sie daran, dass sich die Haut schuppig, rau oder krustig anfühlt. In diesem Fall ist es sehr wahrscheinlich, dass Sie von einer aktinischen Keratose (AK) betroffen sind.

Wie läuft eine Tageslicht-PDT ab?

Aktinische Keratose als Vorbote von weißem Hautkrebs

Das Tückische an aktinischer Keratose ist, dass Betroffene in seltenen Fällen Beschwerden aufweisen. Doch aktinische Keratosen heilen nicht von allein und sind eine Vorstufe von weißem Hautkrebs. Unbehandelt können sie sich nach gewisser Zeit zu einem bösartigen Stachelkrebs entwickeln, welcher auch metastasieren kann. Wird eine aktinische Keratose dermatologisch rechtzeitig behandelt, kann dessen Umwandlung in Weißkrebs (Plattenepithelkarzinom) verhindert werden.

Trotz unzähliger alternativer Behandlungsarten hat sich die photodynamische Therapie mit Tageslicht insbesondere bewährt. 

Häufigkeit und Anzeichen einer aktinischen Keratose

Aktinische Keratosen stehen für den dritthäufigsten Grund, weshalb Patienten einen Dermatologen aufsuchen. Ferner gelten sie als die am weitesten verbreitete Vorstufe von weißem Hautkrebs. Dieser ist wiederum die häufigste Form von bösartigen Hauttumoren und tritt hierzulande jährlich bei ca. 328 von 100.000 Menschen auf.

Weil aktinische Keratosen die Folge langfristiger UV-Strahlung sind, kommen sie vor allem bei älteren Menschen vor. Patienten mit Immunsuppression sind noch häufiger betroffen. Europaweit weist Schätzungen zufolge jeder zweite über 60-jährige mindestens eine derartige Hautveränderung auf. Doch sie ist immer häufiger bereits bei jungen Menschen zu beobachten, die der Sonne privat oder beruflich häufig ausgesetzt sind.

Aktinische Keratosen zeigen sich zu Beginn meist mit rötlich-braunen, rötlichen oder hautfarbenen Stellen mit weißlicher, leichter Schuppung. Diese Verhornung oder Schuppung nimmt im Verlauf zu, weshalb sich die Haut zunehmend hart und rau anfühlt. Oftmals vergrößern sich die ovalen oder runden Stellen von zunächst nur wenigen Millimetern auf mehrere Zentimeter. Die Umrisse können sowohl scharf begrenzt wie auch unregelmäßig sein.

Vergleich zwischen Tageslicht-PDT und konventioneller Rotlicht-PDT

Bislang erfolgte die Behandlung von weißem Hautkrebs oftmals mit der konventionellen PDT, die sich starken Rot-Strahlern bedient. Diese Behandlung erweist sich zwar ebenfalls als äußerst effektiv, jedoch aufgrund der Aufnahme von Cremes mit Aminolävulinsäure (ALA) als schmerzhaft.

Tageslicht-PDT bietet im Vergleich dazu die gleichen Resultate, verursacht allerdings kaum Schmerzen. Da die Bestrahlung sofort nach dem Auftragen der Creme begonnen wird, wird die ALA-Substanz unmittelbar nach dem Eindringen in die Zellen durch das Sonnenlicht verbraucht, ehe diese an die Nervenenden gelangen kann.

Die schonende Photodynamische Therapie mit Tageslicht hat ferner den Vorteil, dass sie die Möglichkeit einer wiederholten Durchführung bietet, ohne dass gesundes Körpergewebe beschädigt wird. Zudem stellt die Tageslicht-PDT neben der Behandlung und Vorbeugung von Hautkrebs auch bei weiteren Tumoren wie oberflächlichen Basalzellenkarzinomen oder Morbus Bowen eine Behandlungsalternative dar. Auch wird PDT zur Hautverjüngung eingesetzt.

Behandeln lässt sie sich auf verschiedene Arten, doch die photodynamische Therapie mit Tageslicht hat sich in den letzten Jahren besonders bewährt!

Wichtige FAQ’s zur Tageslicht-PDT

Vor der Durchführung der Tageslicht-PDT ist morgens Lichtschutzfaktor 50 auf alle zu behandelnden Areale aufzutragen. 

Es wird ein Termin zur Nachuntersuchung vereinbart, um die Behandlungsergebnisse zu überprüfen.
Für 48 Stunden ist das direkte Sonnenlicht zu meiden und eine Kopfbedeckung zu tragen. Die behandelten Areale sollten in den nächsten 3 Monaten keinem direkten Sonnenlicht ausgesetzt werden.
Während der zweistündigen Lichttherapie sind leichte Schmerzen nicht gänzlich ausgeschlossen. Nach der Behandlung ist mit einer leichten Rötung um die Einstichstellen für 2 Tage und einer Krustenbildung und Abfall der Krusten nach 10-14 Tagen zu rechnen. Danach kann eine Reströtung über mehrere Wochen bemerkbar sein, bis sich neue Haut gebildet und an die Umgebung angepasst hat. Sehr selten kann es zu Hämatomen durch das Einspritzen des Lokalanästhetikums kommen.
Die Daylight-PDT ist sicherlich eine der erfolgsversprechendsten Behandlungsformen der aktinischen Keratose. Die Behandlung ist nahezu vollkommen schmerzfrei.
Der ideale Zeitpunkt für die Tageslicht-PDT ist ab März bis Oktober, bei einer Temperatur über 10 Grad °C.

Neurodermitis

Gezielte & effiziente Behandlung von Neurodermitis

Eine Übersicht

Die Neurodermitis (Atopische Dermatitis) ist eine chronisch verlaufende Ekzemerkrankung der Haut. Sie tritt erstmalig meist im Kindesalter auf und verschwindet in bis zu 85% bis zum 4. Lebensjahr glücklicherweise wieder. Bei manchen Patienten reicht sie jedoch bis ins Erwachsenenalter hinein, oft leiden diese Patienten auch an Heuschnupfen oder Asthma.

Die Neurodermitis beruht auf einem genetisch bedingtem und mangelhaftem Vermögen, Feuchtigkeit in der Haut zu speichern. Die Folge: eine chronisch trockene Haut. Dies hat wiederum zur Folge, dass die Haut juckt. Durch das ständige Kratzen können Keime in die Haut gelangen, die zusätzlich Superinfektionen (gelbliche Krusten) verursachen.

Als Hautarzt kümmere ich mich in ruhiger Atmosphäre um Ihre „Problemzonen“ und erstelle ein auf Sie abgestimmtes Therapiekonzept.
Idealerweise KORTISONFREI!

Ekzeme

Gezielte & effiziente Behandlung von Ekzemen

Anzeichen sind oft: Juckreiz, gerötete und schuppige Haut oder Hautnässen

Rote, entzündete und juckende Flecken auf der Haut sind meist das Anzeichen für ein Ekzem. Oft entstehen an diesen Stellen auch Bläschen, die durch das Kratzen aufbrechen. Die Ursachen für die Entstehung von Ekzemen sind vielfältig: trockene Haut, Allergien, Infektionen mit Pilzen, Bakterien oder Viren, um nur einige zu nennen.  

Häufig ist auch die Kontaktdermatitis als eine Ekzemform, die durch verschiedene Substanzen (Laugen, Säuren, Metalle, Putzmittel, Kosmetik, etc.) entstehen kann. Ekzeme sollten immer schnell durch einen Hautarzt begutachtet und behandelt werden, um weiterführende Komplikationen zu vermeiden.

Durch eingehende Diagnostik kann ich die Ursachen erkennen und berate Sie hinsichtlich der Behandlungsmöglichkeiten.

Durch die individuelle Therapie der Ekzeme werden die Beschwerden deutlich und nachhaltig gelindert. Die sorgfältige Pflege Ihrer Haut ist mir ebenfalls sehr wichtig!

Pilzinfektionen

Gezielte & effiziente Behandlung von Pilzinfektionen

Eine Übersicht

Pilzinfektionen können an vielen Stellen unseres Körpers auftreten und vor allem Nägel, Haare, Schleimhäute und Oberkörper (vor allem dort, wo man viel schwitzt) befallen.

Ein akuter Pilzbefall ist sehr unangenehm und störend für den Erkrankten. Die Behandlung erfolgt nach Abstrich und Anlegen einer Pilzkultur. Eine medikamentöse Behandlung wird hier unumgänglich sein, um rasche Linderung zu finden.

Geschlechtskrankheiten

Geschlechts-krankheiten

Fühlen Sie sich wieder rundum wohl!

Was sind Geschlechtskrankheiten?

Geschlechtskrankheiten, genauer als “sexuell übertragbare Infektionen” (Sexual transmitted Infections, kurz: STD) bezeichnet, zählen zu den Krankheiten in der Dermatologie, die teilweise gesundheitlich schwer belastende Zustände verursachen können. Obwohl die meisten STD gut behandelbar sind, bleiben die Erkrankungen oft aufgrund der schwer erkennbaren Symptome unentdeckt und werden unwissentlich weitergegeben, oft auch zu spät therapiert.

Erkennen Sie Geschlechtskrankheiten schnell und lassen Sie sie effizient behandeln!

Sowohl klassische als auch häufig schwer erkennbare Geschlechtskrankheiten werden in meiner Ordination in Wien unter voller Diskretion therapiert!

Folgende Geschlechtskrankheiten werden in meiner Praxis behandelt:

Akne Behandlung & Narbenentfernung

Unreine Haut wirkungsvoll behandeln - bei Ihrer Hautärztin aus Wien

Was ist Akne?

Akne ist nicht nur ein Problem bei Jugendlichen. Viele Menschen leiden ab der Pubertät jahrelang unter den entzündlichen Veränderungen ihrer HautAkne und “unreine” Haut (Talgeinschlüsse, Mitesser) sind nicht nur lästig, sondern für viele Betroffene überaus belastend. An der entzündlichen Veränderung der Haut im Bereich der Talgdrüsen mit der Ausbildung von Mitessern, roten Knötchen und Pickel leiden nicht nur Jugendliche, sondern auch viele Erwachsene.

Ernährungsumstellungen beeinflussen die Akne-Therapie günstig!

Das Meiden von Fast-Food, Fertigkost und exzessiv Süßem ist ein erster Schritt, um übermäßige Talgproduktion und Entzündungsaktivität zu reduzieren. 

Wie lange dauert die Behandlung von Akne?

Je nach Verlaufsform und Subtypus der Akne (eher knotig, eher entzündlich, Neigung zu eitrigen “Pickeln”) erstelle ich ein auf Sie zugeschnittenes Behandlungskonzept bestehend aus Reinigung, Cremes, Tabletten bis hin zu Laserbehandlungen bei Narben oder Rötungen. 

Innovative Unterstützung bei Aknebehandlung mit injizierbaren Polynukleotiden

Neben bewährten Therapien zur Behandlung von Akne vulgaris setzen wir in unserer Praxis auch auf die Wirkung von injizierbaren Polynukleotiden. Diese fortschrittlichen Wirkstoffe unterstützen die Hautregeneration und helfen, Entzündungen zu reduzieren. Polynukleotide fördern die natürliche Zellreparatur und können die Hautstruktur nachhaltig verbessern, was besonders bei Akne-Narben von Vorteil ist. Durch ihre entzündungshemmenden Eigenschaften tragen sie dazu bei, das Hautbild zu beruhigen und die Heilung aktiv zu unterstützen, sodass ein klareres und ebenmäßigeres Hautbild erreicht werden kann.

Narbenentfernung

Vernarbungen, die zwar flach, aber als dunkle Flecken, vor allem im Gesicht und nach Akne auftreten, werden von mir sorgfältig mit dem fraktionierten CO2-Laser und konzentrierten bleichenden Peelings behandelt. Als Begleittherapie erhalten Sie für die Behandlung zu Hause eine auf Ihre Haut abgestimmte Bleichcreme.

Durch diese Therapiekombination kann schon nach 2-3 Behandlungen ein Ergebnis zu sehen sein!

VORHER-NACHHER Ergebnisse - Aknenarbenbehandlung

VORHER

Nach der 1. Behandlung

Nach der 2. Behandlung

Übermäßiges Schwitzen

Hyperhidrose mit Botox behandeln

Alles auf einen Blick

Botox hilft zuverlässig bei übermäßigem Schwitzen

Schweiß ist eine natürliche Reaktion des Körpers, die der Wärmeregulierung dient. Eine übermäßige Schweißproduktion ist meist durch eine Übererregbarkeit des vegetativen Nervensystems bedingt, was nicht nur zu sozialen Problemen führen, sondern auch psychisch belastend sein kann.

In meiner Ordination in Wien injiziere ich, nach Auftragen einer Anästhesiecreme, Botox sehr oberflächlich in die betroffenen Areale. Dort bewirkt es eine zuverlässige Blockade der Schweißdrüsen.

Folgende Körperareale werden mit Botox behandelt:

Behandlung von Rosacea / Couperose

Werden Sie lästige Gesichtsrötungen los!

Alles auf einen Blick

Was ist Rosacea?

Bei einer Rosacea (auch Rosazea, früher „Kupferrose“) handelt es sich um eine chronisch-entzündliche Erkrankung der Haut, die besonders durch Gesichtsrötungen erkannt wird. Sie zählt zu den  häufigsten Hauterkrankungen überhaupt und ist oft erblich-bedingt, jedoch nicht ansteckend.

Am häufigsten von einer Rosacea betroffen ist die Haut im Gesichtsbereich, hierbei meistens Nase, Wangen, Stirn und Kinn. In seltenen Fällen weisen auch Bereiche wie die Kopfhaut, der Hals, oder das Dekolleté Symptome auf. In einzelnen Fällen äußert sich die Erkrankung auch an den Augen, wobei auch die Augenlider betroffen sind.

Die Rosacea kann unterschiedliche Schweregrade ausweisen und ist von Patient du Patient verschieden ausgeprägt. Dabei muss der/die Betroffene nicht zwangsläufig das Endstadium erreichen sofern die Erkrankung rechtzeitig erkannt und behandelt wird. Falls die Vermutung besteht, dass Sie an einer Rosacea leiden, zögern Sie nicht Ihren behandelnden Arzt zu kontaktieren. Als Fachärztin für Dermatologie stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Kontaktieren Sie mich gerne für ein Beratungsgespräch!

Um die Ausbreitung einer Rosacea generell zu vermeiden gilt es, diverse Risikofaktoren zu umgehen. Dazu zählt z.B. eine übermäßige UV-Strahlung, da sich diese negativ auf das Hautbild des/der Patienten/Patientin auswirkt. Chronische Rötungen im Gesichtsbereich können also auch eine Folge von übermäßiger Sonneneinstrahlung sein, da diese die Bildung feinster Gefäßchen unter der Haut beschleunigt. Welche Ursachen die Erscheinung und Symptome einer Rosacea verstärken, erfahren Sie in weiterer Folge auf dieser Seite!

Wichtig zu wissen: Die Begriffe „Rosacea“ und „Couperose“ werden häufig als Synonyme verwendet, wobei dies aus medizinischer Sicht nicht ganz korrekt ist, denn eigentlich ist „Couperose“ eine Vorstufe der „Rosacea“, welche aber nicht zwangsläufig in einer Rosacea resultieren muss. Deshalb wird in weiterer Folge von einer Rosacea gesprochen.

Wie wird Rosacea behandelt?

Leider gibt es zum aktuellen Zeitpunkt keine Behandlung, die eine Rosacea vollständig heilen kann. Dennoch gibt es viele Therapieansätze, die dazu beitragen, die Auswirkungen der Krankheit zu verringern. Die wohl wirksamste Möglichkeit zur Behandlung besteht darin, gewisse Auslöser zu vermeiden. Wenn Sie Ihre Auslöser kennen, können Sie diese vermeiden und somit die Häufigkeit der Schübe verringern. Außerdem ist eine sanfte Hautpflege für Menschen mit Rosazea wichtig. Reinigungsmittel und Feuchtigkeitscremes, die für empfindliche Haut geeignet sind, können dazu beitragen, Reizungen zu lindern und Rötungen zu reduzieren. Lassen Sie sich am besten von einem/r Dermatologen/in beraten.

Unterstützende Therapie bei Rosacea mit injizierbaren Polynukleotiden

In unserer Praxis bieten wir ergänzend zur klassischen Rosacea-Behandlung auch die Anwendung von injizierbaren Polynukleotiden an. Diese hochwirksamen Substanzen helfen, die Hautbarriere zu stärken und Entzündungen zu reduzieren, die häufig mit Rosacea einhergehen. Polynukleotide fördern die natürliche Regeneration der Haut und können dazu beitragen, Rötungen und Hautirritationen zu lindern. Durch ihre beruhigenden und reparierenden Eigenschaften bieten sie eine vielversprechende Unterstützung für ein ausgeglichenes und ebenmäßigeres Hautbild, auch bei empfindlicher und zu Rosacea neigender Haut.

Was kann ich selbst tun, um meine Rosacea zu vermeiden/zu lindern?

Ernährung

Obwohl die Ernährung eine wichtige Rolle bei der Entstehung und Behandlung von Rosacea spielt, gibt es keine spezielle Diät zur Therapie und Prävention von Rosacea, denn die Auslöser der sogenannte „Flushs“ sind individuell für jeden Betroffenen.

Erfahrungen zeigen jedoch, dass scharfe Gewürze, sehr scharfe Speisen und Getränke, Alkohol und Nikotin eine Vasodilatation (Erweiterung der Blutgefäße) im Gesicht verursachen. Eine Umfrage unter Betroffenen nannte auch Tomaten und Zitrusfrüchte als Auslöser für den Rückfall der Rosacea. Die National Rosacea Association nennt auch Leber, Eier, Milchprodukte und einige Hülsenfrüchte als potenzielle Auslöser für einen Rosacea-Schub. Welche Lebensmittel eine Rosacea verstärken ist aber von Patient/in zu Patient/in verschieden. Dennoch gilt für alle Betroffenen, diese Lebensmittel so weit wie möglich zu meiden!

Richtige Ernährung bei Rosazea

Mein Ratschlag

Ernähren Sie sich insgesamt gesund und ausgewogen. Bevorzugen Sie vor allem viel Obst und Gemüse, um Ihren Fett- und Zuckerkonsum zu reduzieren. Dies verringert das Risiko, die Poren der Gesichtshaut zu verstopfen und hilft so, Symptome zu vermeiden. Dies wiederum wirkt sich positiv auf die Gesundheit Ihrer Haut aus!

Ob und wie die Haut auf bestimmte Lebensmittel reagiert, ist sehr individuell. Insgesamt lohnt es sich daher, von Zeit zu Zeit bewusst nach einzelnen Nahrungsmitteln zu suchen und zu beobachten, ob und wie sich die Symptome der Rosacea dadurch verändern.

Hautpflege

Gleich vorab möchte ich festhalten, dass Hautpflege zu Hause im Falle einer Rosacea keine medizinische Betreuung ersetzen kann! Dennoch ist es wichtig, dass Sie die Gesundheit Ihrer Gesichtshaut unterstützen und fördern. Finden Sie heraus, welche Pflegeprodukte gut für Sie verträglich sind und verzichten Sie auf besonders aggressive Inhaltsstoffe.

Meine Tipps zur Hautpflege
Rosacea behandeln Wien

Vermeidung weiterer Triggerfaktoren

Neben der Ernährung und Hautpflegegibt es noch weitere Faktoren, Rosacea-Schübe und somit dessen Symptome zu vermeiden. Dazu zählen:

Wie kann ein Arzt Ihnen bei der Bekämpfung Ihrer Rosacea helfen?

In meiner Praxis erfolgt die Couperose Rosacea Behandlung je nachdem, wie weit diese bereits vorangeschritten ist – mit speziell auf den Hauttyp zugeschnittenen Cremen, Gels oder Lotionen mit den Wirkstoffen Azelainsäure, welche die Bakterien und überschüssigen Milben abtötet und gegen eine Verhornung der Talgdrüsen wirkt.

Hier ist anzumerken, dass jeder Mensch in den Talgdrüsen lebende Milben besitzt. Durch die Rosacea können sich diese um ein Vielfaches vermehren und eine Entzündungsreaktion in der Haut auslösen. Übrig bleiben in jedem Fall die gleichmäßige Rötung und ein Hitzegefühl („Flush-Symptomatik“), welche von den Patienten/Patientinnen als sehr belastend empfunden werden.

Schließlich gibt es mehrere verschreibungspflichtige Medikamente, die zur Behandlung von Rosazea eingesetzt werden können. Dazu gehören topische Cremes und orale Antibiotika. Wenn Sie mit Rosacea zu kämpfen haben, sollten Sie unbedingt Ihre/n Arzt/Ärztin konsultieren und mit ihm/ihr die für Sie am besten passendste Behandlungsmöglichkeiten besprechen.

Rosacea Behandlung mittels IPL

Ebenfalls ist die Behandlung mittels IPL möglich. Durch meist zwei bis drei Sitzungen im Monatsabstand werden die lästigen Gefäßchen unter der Haut „verblitzt“ und dadurch vom Körper abgebaut – die Rötung geht Schritt für Schritt zurück. Die Therapie dauert nur wenige Minuten und bereits zwei Tage später kann man erste Erfolge erkennen: die natürliche Farbe im Gesicht kehrt zurück und die Haut heilt ohne Schuppenbildung oder Krusten!

VORHER-NACHHER Ergebnisse

VORHER

NACHHER

VORHER

Rosacea Behandlung VORHER-NACHHER

NACHHER

Rosacea Behandlung VORHER-NACHHER

VORHER

Rosacea vorher-nachher Vergleich

NACHHER

Symptome einer Rosacea

Die Symptome einer Rosacea sind verschieden und von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Eine Vielzahl an Symptomen ist bekannt, welche aber nicht zwangsläufig auf jeden/jede Patienten/Patientin zutreffen müssen. Besonders charakteristisch für diese Erkrankung ist, dass sich die Beschwerden schubweise zeigen.

An folgenden Symptomen erkenne ich die Hauterkrankung:

Rosacea in den Augen

In manchen Fällen sind auch die Augen von einer Rosacea betroffen. Patienten bemerken dies meist durch erweiterte Blutgefäße der Augen und trockene bzw. entzündete Augen. Zusätzlich ist die Augenpartie von schuppigen und krustigen Lidrändern betroffen und die Betroffenen verspüren ein Fremdkörpergefühl in den Augen. 

Meist tritt die Augenerkrankung in Kombination mit der klassischen Rosacea auf. Falls auch Ihre Augen von einer Rosacea betroffen sind, kontaktieren Sie bitte einen Augenarzt!

Rhinophym - "Schnapsnase" als Folge einer Rosacea

Das Rhinophym, umgangssprachlich auch „Knollen-„, „Kartoffel-“ oder „Schnapsnase“ genannt, ist ein Symptom der Rosacea, welches sich oftmals bei einem schweren Verlauf der Erkrankung bemerkbar macht. Dieses Symptom tritt vor allem bei älteren Männern auf! Obwohl das Rhinophym oftmals als „Schnapsnase“ bezeichnet wird, kann diese auch bei vollkommener Alkoholabstinenz auftreten.

Viele Betroffene leiden an den psychischen Folgen der kosmetischen Auswirkung des Rhinophyms, jedoch stellt die stark ausgebreitete Rosacea auf der Nase keine gesundheitliche Gefahr dar. Teilweise fällt den Patienten/Patientinnen die Atmung durch die Nase schwerer als üblich.

Ursachen und Risikofaktoren

Welche Ursachen hat eine Rosacea?

Wie bereits beschrieben ist Rosacea eine chronische Hauterkrankung, die zu Entzündungen und Rötung im Gesicht führt. Es gibt viele mögliche Ursachen für Rosazea, die genauen Gründe sind jedoch unbekannt. Dennoch gibt es einige Faktoren, die das Risiko, an Rosazea zu erkranken, erhöhen können. Dazu gehören helle Haut, familiäre Vorbelastung, bestimmte Erkrankungen und die Einnahme gewisser Medikamente. Rosazea tritt außerdem häufiger bei Frauen als bei Männern auf und beginnt meist nach dem 30. Lebensjahr.

Es gibt keine Heilung für Rosacea, aber zielgerichtete Behandlungen können helfen, die Symptome zu kontrollieren. Zeigen Sie einige der oben genannten Symptome und besteht der Verdacht, dass Sie an einer Rosacea leiden? Suchen Sie einen Hautarzt in Ihrer Nähe auf! Konsultieren Sie mich gerne für ein Beratungsgespräch! Falls Ihr Verdacht bestätigt wird, erstelle ich gemeinsam mit Ihnen das für Sie am besten passendste Therapiekonzept! Ich freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme!

Welche Faktoren verschlimmern eine Rosacea?

Es gibt eine Reihe von Faktoren, die Rosazea verschlimmern können, darunter Sonneneinstrahlung, Stress, Wetterwechsel, Alkoholkonsum und scharfes Essen. Sonneneinstrahlung ist ein häufiger Auslöser für Rosacea-Schübe, da die Hitze die Blutgefäße erweitern kann, was zu Rötungen und Entzündungen führt. Auch Stress kann die Rosazea-Symptome verschlimmern, da der Körper als natürliche Reaktion auf Stress Cortisol ausschüttet. Dieser Stoff kann eine Erweiterung der Blutgefäße bewirken.

Auch Wetterumschwünge können einen Schub auslösen, da extreme Temperaturen die Gefäße erweitern oder zusammenziehen können. Alkoholkonsum kann die Rosacea ebenfalls verschlimmern, da er eine Erweiterung der Blutgefäße bewirkt. Schließlich können auch scharfe Speisen einen Rosacea-Schub auslösen, da diese die Gefäße erweitern und den Körper zum Schwitzen bringen.

Faktoren, die eine Rosacea verschlimmern, im Überblick:

Rosazea Behandlung Wien

Wer ist von einer Rosacea betroffen?

Von einer Rosacea sind vor allem Personen mit Hauttyp 1 betroffen. Besondere Charakteristiken dieses Hauttyps sind eine besonders helle Hautfarbe, rötliches oder hellblondes Haar, helle Augen (blau, grün, grau), Sommersprossen und die starke Neigung zu Sonnenbrand. Dies ist auch der Grund, tritt die Krankheit, bei der die Betroffenen an Gesichtsrötung leiden, häufiger im Norden auftritt als im Süden drauf und wird oftmals als „Fluch der Kelten“ bezeichnet.

Doch warum leiden hellere Hauttypen häufiger an unerwünschten Gesichtsrötungen?

Das liegt daran, dass sie die Fähigkeit zu Pigmentbildung nicht ausreichend besitzen und ihre sonnenempfindliche Haut statt mit „Bräune“ (also Pigmentbildung) mit vermehrtem Gefäßwachstum (Rötungsneigung) reagiert. Eine solche Reaktion wird erheblich durch die Sonne verstärkt. Ebenso können scharf gewürzte Speisen aber auch Alkohol die ungeliebte Rötungsneigung deutlich verschlechterten. Da sich in diesem Hautbild auch Bakterien und Hautmilben wohlfühlen, kommen im weiteren Verlauf auch noch eitrige Entzündungen mit „Pickeln“, d.h. schmerzhaft tiefsitzenden Knoten, hinzu.

Sind Männer oder Frauen häufiger von der Hauterkrankung betroffen?

Experten sind davon überzeugt, dass Frauen häufiger an der Erkrankung leiden als Männer. Hier gehen die Meinungen aber auseinander, denn andere Spezialisten stellten fest, dass beide Geschlechter gleichermaßen davon betroffen sind. Die Entstehung von knolligen Veränderungen der Haut (Phymen) kommt überwiegend bei Männern vor. Die Maximalvariante dieser Hauterkrankung, die gefürchtete „Schnapsnase“ oder „Knollnase“ zeigt sich mit einer deutlich vergrößerten, stark geröteten, von Pusteln bedeckten Nase, die überwiegend bei Männern vorkommt.

Rosacea bei Kindern

Kinder sind von einer Rosacea wenig bis garnicht betroffen. Die Erkrankung macht sich hierbei durch ähnlichen Symptome (Rötungen im Gesicht) wie bei Erwachsenen bemerkbar. Bei Kindern leiden oft die Augenpartien an einer Rosacea. Am häufigsten liegt der Krankheitsbeginn bei Menschen im Alter von 30 bis 50 Jahren.

Die Stadien einer Rosacea

Die Erkrankung kann zügig fortschreiten, aber auch in jedem Stadium zum Stillstand kommen. Die Fortschreitung der Krankheit erfolgt meist in Schüben, um diese zu vermeiden ist eine rechtzeitige und professionelle Therapie von Nöten!

Das Vorstadium einer Rosacea erkennt man an plötzlich auftretende, flüchtige Hautrötungen, die oft unter Einfluss von äußeren Reizen (Hitze, Kälte, scharfe Speisen, Alkohol) und Stress entstehen.

In Stadium 1 (Rosacea erythematosa-teleangiectatica) ist die Haut gerötet und weist erweiterte Blutgefäße auf. Besonders Wangen und Nase sind betroffen. Die Haut kann brennen oder jucken. Anfangs klingen die Rötungen wieder ab, im späteren Verlauf bleiben sie dauerhaft sichtbar. Die Couperose ist mit einem Anteil von 70% der häufigste Subtyp einer Rosacea.

In Stadium 2 (Rosacea papulopustulosa) verschlimmert sich die Qualität der Haut weiter. In dieser Phase treten zusätzlich zur Hautrötung entzündlich gerötete, teilweise eitergefüllte Bläschen und Knötchen als Rosacea-Symptome auf. In manchen Fällen entwickeln sich zudem Schwellungen (auch Lymph-Ödeme) im Gesichtsgewebe.

Stadium 3 (Rosacea hypertrophica) beschreibt die schwerste Form einer Rosacea. Hier sind die Talgdrüsen und das Bindegewebe stark vergrößert. Dieses Stadium wird durch wuchernde Talgdrüsen und eine lederartige Vergröberung der Hautstruktur gekennzeichnet. Diese knolligen Wucherungen werden auch Phyme genannt. Hier ist besonders die „Knollnase“ bekannt, welche das Auftreten dieser Wucherungen an der Nase (Rhinophyme) beschreibt. Besonders wegen der kosmetischen Auswirkungen dieser Veränderungen leiden Betroffene häufig sehr stark.

Oftmals ist es für den behandelnden Arzt schwierig, den/die Patienten/Patientin in genau einem der oben genannten Stadien zu klassifizieren. In der Fachwelt setzt sich daher zunehmend ein modulares System zur Einschätzung der Schwere der Erkrankung durch (Rosacea COnsensus Panel, kurz ROSCO). Dieses System differenziert zwischen Haupt- und Nebensymptomen in Zusammenhang mit der Dauer, Häufigkeit und Ausprägung der Krankheit. So sollen mithilfe des Systems adequate Therapievorschläge gemacht werden, um dem/der Patienten/Patientin bestmöglich zu helfen.

Sonderformen der Rosacea

Neben der klassischen Rosacea und ihrer bekanntesten Vorstufe, der „Couperose“, gibt es einige Spezialformen, die aber eher selten auftreten.

Rosazea - Couperose Behandlung Wien

Was ist der Unterschied zwischen Couperose & Rosacea?

Bei Couperose und Rosacea (auch Kupferrose, Altersakne oder Röschenkrankheit) handelt es sich um chronisch verlaufende Erkrankungen der Gesichtshaut. Sie beruhen auf einer genetischen Schwäche der Bindegewebsschicht im Gesicht.

Heute gehen die meisten Mediziner davon aus, dass es sich bei Couperose nicht um ein eigenständiges Krankheitsbild handelt, sondern um eine Frühform von Rosacea. Couperose, beziehungsweise das frühe Stadium von Rosacea, macht sich in Form von Rötungen bemerkbar, die auf erweiterte Äderchen im Gesicht zurückzuführen sind. Später können Spannungsgefühle, Juckreiz, Trockenheit und eine gesteigerte Sensibilität der Gesichtshaut hinzukommen.

Behandlung einer Rosacea / Couperose mittels IPL-Laser

Eine der effektivsten Therapien gegen ungewollte Rötungen im Gesicht ist die Laserbehandlung. Besonders beliebt ist hierbei der IPL-Laser. Dieser zählt zum „Goldstandard“ in der Behandlung der Rosacea dank seiner einzigartigen Ergebnisse!

Die intensiv gepulste Lichttherapie (engl. Intense Pulsed Light) gilt als eine Behandlungsmethode für Rosacea mit sehr guten kosmetischen Ergebnissen. Seine Behandlungserfolge sind medikamentösen Behandlungen und chirurgischen Eingriffen weit überlegen. Bei der Behandlung handelt sich um eine Laserbehandlung.

Der Laser bestrahlt die betroffenen Hautareale während der Behandlung kontrolliert mit intensiven Lichtimpulsen. Durch die thermische Energie des Laserlichts werden die Blutgefäße gezielt zusammengeschweißt und verödet. Die unerwünschten rötlichen und bläulichen Verfärbungen verschwinden uns es kommt zu einer sichtbaren Verbesserung des Hautbilds. Neben den kosmetischen Effekten wirkt sich der IPL-Laser auch positiv auf die Entzündungsrate aus.

Für sämtliche Anliegen oder Fragen in Zusammenhang mit Rosacea und meinen Methoden stehe ich Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung. Nehmen Sie gerne telefonisch, per E-Mail oder mittels Online-Terminvereinbarung Kontakt mit mir auf. Ihre Gesundheit liegt mir am Herzen! Ich freue mich auf Ihre Anfrage!

Behandlung anderer Arten von Rötungen im Gesicht

Nicht nur eine Rosazea kann mit einer IPL Behandlung gut und wirkungsvoll behandelt werden. Ebenfalls hilft diese Therapie auch bei folgenden Beschwerden:

Wichtige FAQ’s zur Laserbehandlung gegen Rosacea

Die Behandlungsmethode ist in allen Stadien der Erkrankung anwendbar. Es wird empfohlen, dass die Behandlung mit dem IPL-Laser im Herbst oder Winter beginnt, da in dieser Zeit die Konzentration von Melanin in der Haut am geringsten ist. Melanin ist für einen gebräunten Teint verantwortlich. Es absorbiert die Lichtenergie des IPL-Lasers und schwächt dessen Wirkung ab.

Die intensiv gepulste Lichttherapie ist eine für den Patienten beinahe schmerzfreie Behandlung gegen ungewollte Pusteln, Pickel und/oder Knötchen unter der Haut. Während der Behandlung lässt sich ein geringfügig piksendes Gefühl feststellen, das für einige Patienten und Patientinnen als schmerzhaft wahrgenommen werden kann. Dies ist aber abhängig von Ihrem individuellen Schmerzempfinden.

Eine Behandlung dauert nur wenige Minuten. Für einen anhaltenden Erfolg sind vier bis fünf Sitzungen nötig. Andere Lasersysteme wie Kupferdampflaser, Argon-Ionen-Laser oder KTP-Laser sind als Alternative zum IPL-Laser nicht geeignet. Sie zeichnen sich durch ein unnötig erhöhtes Risiko der Narbenbildung aus, das bei der intensiv gepulsten Lichttherapie nicht gegeben ist.

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